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CD-Tipps |
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| a-ha, „Foot Of The Mountain“
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22.06.2009
„Hämoglobin, Weib und Gesang“
Von Thomas Achenbach
Es hat fast zehn Jahre gedauert, bis a-ha endlich in die Achtziger zurückgefunden haben. Jetzt sind sie wieder da angekommen, wo sie am besten sind. Wo die Hörer sie eigentlich immer haben wollten. Man legt diese neue CD in den Player und wird gleich im ersten Song überrascht von Fieps- und Piepstönen, die direkt aus einem bunten alten Atari-Spiel zu stammen scheinen.
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Und von dieser wunderschönen Ohrwurmmelodie. Und genau so geht es weiter. Das ist so dermaßen Achtziger – und so dermaßen gut. Denn keiner Band steht dieser Klang, diese Zeit, dieser fast vergessene große Pop besser als a-ha. Ohne sie wäre eine Band wie Coldplay undenkbar gewesen. Nach dem Revival mit dem sphärischen Album „Minor Earth, Major Sky“ in 2000 oder dem eher rockig-liedermacherigen „Analogue“ vor
vier Jahren legen die drei Norweger jetzt mit „Foot Of The Mountain“ das Album vor, das nahtlos an das kongeniale und bislang unerreichte „Scroundel Days“ von 1986 anknüpfen könnte. Klar, die Band hatte sich entwickelt und ausprobiert, ohne ihre Wurzeln verraten zu wollen. So was muss man machen. Als Band. Klar. Aber man darf auch jederzeit dahin zurück. Ja, muss es vielleicht sogar auch mal. Gott sei Dank. Die Melodien sind groß und – wie es eben nur Skandinavier können – zugleich hübsch leicht und doch schwer melancholisch. Hörgenuss: 85 % a-ha, „Foot Of The Mountain“, seit einer Woche im Handel, universal
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